Lokale Agenda21 Pulheim

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Eine Kleinwindkraftanlage für die Christina-Schule in Stommeln

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windkraftanlageDie Grundschüler der Energie-AG können sich jetzt in eigener Anschauung mit einem neuen Thema beschäftigen: der Windenergie. Am 25. April 2012 wurde den energieaktiven Schülern der Schule durch Vertreter der Lokalen Agenda 21 in Pulheim offiziell eine Kleinwindenergieanlage überreicht. Bereits seit einem Jahr beschäftigen sich Schüler und Schülerinnen im Rahmen einer Energie-AG regelmäßig mit dem effizienten Umgang mit Strom und Wärme, sowohl in der Schule als auch zu Hause. Die Schüler-AG wird ehrenamtlich vom Agendamitarbeiter Hans-Georg Apostel fachlich begleitet. Nun kommt im nächsten Schritt die Beschäftigung mit der eigenen Stromherstellung hinzu. Natürlich kann die auf 10 m Masthöhe begrenzte Kleinwindanlage mit speziellen Flüsterflügeln nicht den Strombedarf der ganzen Schule decken. Aber sie ist ein anschauliches Modell für die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien. Der eingespeiste Strom wird von den Stadtwerken Pulheim abgenommen und entsprechend vergütet. Der Erlös kommt der Schule dann für besondere Anschaffungen oder Projekte zu Gute. Das Schulprojekt ist in dieser Form bisher wohl einmalig in Nordrhein-Westfalen.

Kontakt: Hans-Günter Apostel e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. Mai 2012 um 15:43 Uhr
 

Bundesregierung torpediert die Energiewende

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Copyright sfv / mester

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dann ist er jetzt erbracht: Mit der hektisch für März geplanten drastischen weiteren Kürzung der Solarvergütungen will die Bundesregierung den weiteren Ausbau der dezentralen Erneuerbaren Energien stoppen. Die Pläne sind ein Schlag ins Gesicht für alle Bürger, die geglaubt haben, dass diese Regierung es mit der Energiewende und dem Umstieg auf Erneuerbare ernst gemeint haben könnte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 03. März 2012 um 19:54 Uhr Weiterlesen...
 

Wechseln Sie den Stromanbieter!

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stromanbieter_Auch wenn der Strom, der aus unserer Steckdose fließt, zunächst derselbe bleibt; das Entscheidende ist: Wie wird der Strom für unseren Haushalt produziert?

Unterstützen Sie die umweltfreundlichen Energien und nehmen Sie Einfluss auf den Ausbau der ökologischen Stromproduktion! Entscheiden Sie sich für einen der vier nachstehenden Ökostromanbieter oder das Ökostromangebot der Stadtwerke Pulheim! So geht der Wechsel in drei Schritten:

1. Ökostromanbieter aussuchen

EWS Schönau GmbH www.ews-schoenau.de

Greenpeace energy www.greenpeace-energy.de

LichtBlick GmbH & Co KG www.lichtblick.de

Naturstrom AG www.naturstrom.de

Diese überregionalen Ökostromanbieter haben keine Verflechtungen mit einem Kohle- und Atomstromproduzenten und investieren direkt in Erneuerbare Energien,

Pulheim|Naturstrom www.stadtwerke-pulheim.de

Lokaler Stromanbieter mit „normalem Strom-Mix“ und zusätzlichem Angebot von Ökostrom aus einem Wasserkraftwerk in der Schweiz; er investiert indirekt über eine Abgabe (1 ct pro Kilowattstunde) in Erneuerbare Energien.

2. Vertrag ausfüllen

Den Vertrag bekommen Sie direkt von Ihrem zukünftigen Stromanbieter (siehe oben) oder über www.verivox.de oder über www.atomausstieg-selber-machen.de

3. Vertrag unterschreiben und abschicken

Ihr neuer Ökostromanbieter erledigt alles Weitere für Sie, auch die Kündigung gegenüber Ihrem bisherigen Stromlieferanten. Sie werden übergangslos Kunde des von Ihnen gewählten Ökostromanbieters. Es entstehen keine Wechselgebühren oder Unterbrechungen in der Stromversorgung. Dies ist gesetzlich geregelt.

Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, senden Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Du musst JavaScript aktivieren, damit Du sie sehen kannst. .

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 22. Februar 2012 um 15:21 Uhr
 

Festtagsbaumwiese erweitert

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Bei strahlend sonnigem Herbstwetter fand heute (12.11.2011) die diesjährige Pflanzaktion auf der Streuobstwiese der Lokalen Agenda 21 bei Sinnersdorf statt. Elf Obstbäume waren gespendet worden und wurden mit viel Freude von den zahlreich erschienen Helferinnen und Helfern eingepflanzt. Wie immer waren von der Agenda alte heimische Obstsorten ausgewählt worden.

Besondere Stimmung machte heute: Eine ganze Schulklasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums half fröhlich mit; die Klasse nimmt zur Zeit an einem Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil und behandelt das Thema Klimawandel, insbesondere das Aussterben der Tier- und Pflanzenwelt infolge des Klimawandels.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. November 2011 um 23:33 Uhr
 

Umweltpolitik hautnah erleben

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Schüler der Jahrgangsstufe zehn des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sind während eines fünfstündigen Planspiels in die Rolle von UN-Delegierten geschlüpft. Das Spiel ermöglichte den Jugendlichen eine politische Debatte im Pulheimer Ratssaal, also in echter parlamentarischer Umgebung. Das Vorhaben wurde von der Lokalen Agenda 21 finanziert und von der Stadtverwaltung unterstützt. Unter der organisatorischen Leitung des Wissenschaftsladens Bonn e.V. wechselten die Jugendlichen ihre Identität und wurden zu Delegierten imaginärer Staaten in einer Konferenz der UNEP, der Umweltorganisation der Vereinten Nationen. Sie wählten den UNEP-Direktor, als Verbindungsglied zwischen den Staaten fungierend. Dann durchliefen die SchülerInnen verschiedene Gremien und setzten sich mit den unterschiedlichen Standpunkten der Staaten auseinander. Sie waren veranlasst, Bündnisse zu schließen und mehrheitsfähige Lösungen zu finden. Alle Arbeit mündete in einer Resolution. Diese beinhaltete die weltweite Begrenzung des Kohlendioxyd-Ausstoßes, die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 60 Prozent bis 2030 und die Unterstützung der Schwellen- und Entwicklungsländer bei der Beseitigung der durch den Klimawandel verursachten Schäden. Zusätzlich beschlossen die „Delegierten“, den Anteil der unter Schutz gestellten Waldflächen zu erhöhen. Durch das Planspiel entstanden realitätsnahe Fragen: Welchen Bezug haben derartige internationale Beschlüsse zur lokalen Ebene? Was kann die Stadtverwaltung, was können Bürger/Innen tun, um dem Klimawandel entgegen zu steuern? Die Resonanz auf das Planspiel war unter den teilnehmenden SchülerInnen durchgehend positiv. Verlauf und Ergebnisse des Spiels sollen im Fachbereich Sozialwissenschaften des Gymnasiums vertieft werden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 13. Mai 2012 um 19:15 Uhr
 

Engagement für den Königsdorfer Wald

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Die Lokale Agenda 21 begrüßt das Engagement der „Waldfreunde Königsdorf". Ein Mitglied der Initiative berichtete im Forum Stadtentwicklung:

„Die Bürgerinitiative "Waldfreunde Königsdorf", bestehend aus Anwohnern der Einzugsgebiete Frechen, Pulheim, Bergheim und Köln, kümmert sich seit 2010 um den Erhalt des Königsdorfer Walds und zwar besonders des Altwaldes. Der Königsdorfer Wald ist ein Naturschutzgebiet von europäischer Bedeutung (FFH-Gebiet). Doch sehr viele alte Bäume sind bereits gefällt, Rückegassen zerschneiden den Wald, damit diese Bäume abtransportiert werden können. Denn gerade ihr Holz erzielt am Markt die höchsten Preise. Aber erst nach mehreren Generationen können Jungbäume die alten Bäume ökologisch ersetzen. Die älteren Bäume sind überlebensnotwendig für die im Wald lebenden, europaweit geschützten Vogelarten, Fledermäuse und viele andere Tiere. Diese Bäume sind aber nicht nur für viele bedrohte Arten überlebenswichtig, sie geben dem Wald auch seinen Charakter."

Unter www.waldfreunde-koenigsdorf.de erfahren Sie mehr über die Initiative. Sie erfahren auch, wie sie die Bemühungen der „Waldfreunde Königsdorf" unterstützen können. Die "Waldfreunde" haben bereits erreicht, dass Landesumweltminister Johannes Remmel den Anstoß zu moderierten Schlichtungsgesprächen zwischen der Bürgerinitiative und der verantwortlichen Forstbehörde gegeben hat. Seit Februar dieses Jahres geht es also um die Zukunft des Waldes, die Bewirtschaftung und damit auch um Fällungen im Altwaldbestand. Diese wurden erst einmal gestoppt; ein Erfolg, denn die Erftkreis-Region gehört zu den waldärmsten Regionen in Nordrhein-Westfalen und bietet somit auch kaum mehr Zufluchtsstätten für Tiere, die auf Altwälder angewiesen sind.

Aufgrund der Waldarmut des Rhein-Erft-Kreis schätzt die Initiative den Wert des Waldes auch als Erholungsraum höher ein als seinen wirtschaftlichen Wert als Holzlieferant. Durch die wirtschaftliche Nutzung in den vergangenen Jahren wurde der Erholungswert des Königdorfer Waldes aus Sicht des Großteils seiner Besucher unzumutbar beeinträchtigt.

Wichtig ist die Unterstützung und Solidarität von engagierten Bürgern und Bürgerinnen, die sich für ihre Region einsetzen und den Blick für unsere Natur nicht verloren haben. Denn nicht nur global, sondern direkt vor unserer Haustür gilt es, das Landschaftselement Wald, als Ort der Erholung und als Lebensgebiet bedrohter Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Durch einen, die Natur schützenden und umweltverträglichen Umgang mit dem Wald, können wir nicht nur helfen, Lebensräume, Flora und Fauna zu bewahren sondern auch die Erfüllung des Erholungsbedürfnisses der Menschen, wie auch der wirtschaftlichen Interessen langfristig zu gewährleisten. Vielen Dank also für Ihre/Eure offenen Herzen, Augen und Ohren, denn es geht um die Zukunft des Waldes direkt dort wo wir leben und um unser aller Lebensqualität.

Das UN-Jahr des Waldes 2011 - das heißt, auch den Wald vor der Haustür schützen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 15:49 Uhr
 

Preiswertes Hallenbad in Pulheim und Erhaltung des Freibads in Stommeln

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Welche Aspekte ergeben sich für das Projekt Hallenbad unter Zugrundelegung des Prinzips der Nachhaltigkeit, also unter Abwägung sozialer, ökologischer und ökonomischer Gesichtspunkte. Folgende grundsätzliche Forderungen lassen sich daraus ableiten:

Schwimmbäder gehören zu den Infrastruktureinrichtungen, welche u. a. die Attraktivität und Lebensqualität eines Ortes bestimmen. Eine Gemeinde in der Größenordnung der Stadt Pulheim sollte, auch besonders im Hinblick auf den Schulsport, über ein Hallenbad verfügen. Zur Sicherstellung einer Angebotsvielfalt sollte aber auch das vorhandene und besonders attraktive Freibad in Stommeln erhalten bleiben.

Die Kosten für Investition und Betreibung müssen sich in einem für die Stadt Pulheim vertretbaren Rahmen bewegen. Auch auf längere Sicht müssen Betreibung und Bauunterhaltung finanzierbar bleiben. Die Limitierung von Investition und Folgekosten mit Orientierung an den Haushaltsmöglichkeiten der Stadt vor Beauftragung der Planung war daher richtig.

In der Standortfrage sollte das Prinzip der kurzen Wege gelten. Eine zentrale Freizeiteinrichtung wie ein Hallenbad sollte am Ort der größten Einwohnerkonzentration errichtet werden und von allen übrigen Stadtteilen gut erreichbar sein. Sofern nicht wichtige, insbesondere finanzielle Aspekte für den sog. Synergieeffekt eines gemeinsamen Standorts von Frei- und Hallenbad sprechen, ist aus der Sicht der Lokalen Agenda 21 ein Standort des Hallenbads in Pulheim anzustreben.

Ökonomische und gleichzeitig ökologische Vorteile ergeben sich für die spätere Betreibung des Hallenbads, wenn von Anfang an bei der Planung Gesichtspunkte der Energieeinsparung und Energieeffizienz berücksichtigt werden. Hierzu gehören insbesondere Ausrichtung des Gebäudes nach der Sonne, Materialwahl der Außenwände, Wärmedämmung, Verwendung von Solarenergie und Geothermie, energiesparende Technik der Wassererwärmung und -aufbereitung. Diese Gesichtspunkte fanden bei den bisherigen Planungen nach unserem Empfinden zu wenig Beachtung.

Nach den vorstehenden Ausführungen ergibt sich seitens der Lokalen Agenda 21 der Wunsch nach einem Neubau eines einfachen, zweckmäßigen Hallenbads ohne jeglichen „Schnickschnack", möglichst mit Standort in Pulheim. Weiterhin muss das Freibad in Stommeln, welches sich über die Grenzen der Stadt hinaus großer Beliebtheit erfreut, in seinem bisherigen Leistungsumfang erhalten bleiben und saniert werden. Dieses Konzept entspricht, wie sich anlässlich der Informationsveranstaltung am 29.06.2011 gezeigt hat, auch dem Willen einer breiten Bevölkerung.

Da aber keine der bisher vorgeschlagenen Varianten das ursprünglich festgelegte Kostenlimit einhält, bitten wir Verwaltung und politisch Verantwortliche, keine vorschnelle Entscheidung zu treffen, sondern nach einer neuen, kostengünstigeren und möglichst einvernehmlichen Hallenbadlösung zu suchen, die möglicherweise auch eine sechste Bahn und/oder einen Sprungturm zulässt, was für den Schul- und Vereinssport begrüßt würde.

Hier könnte der Hinweis einer Bürgerin auf das Hallenbad in Bottrop hilfreich gewesen sein, das nach deren Recherche Ende 2008 mit einem Kostenaufwand von 5,7 Mio. Euro als Niedrigenergie-Hallenbad mit sechs Bahnen errichtet wurde und Solarenergie sowie Erdwärme nutzt. Gegenüber einem bisherigen Hallenbad werden jährlich 100.000 Euro weniger Betriebskosten benötigt. Die Darstellungen der ausführenden Firma Pellikaan im Internet weisen ein freundlich und einladend gestaltetes Gebäude aus. Näheres ist unter den unten aufgeführten Links ersichtlich.

Hiermit wollen wir keine Werbung für ein bestimmtes Unternehmen machen, sondern lediglich demonstrieren, dass es lohnend sein dürfte, nach einer besseren Lösung für das Pulheimer Hallenbadproblem zu suchen. Wenn die derzeitigen Planer beibehalten werden sollen, müssten sie u. E. aufgefordert werden, etwas Vergleichbares zu liefern, sprich zu bauen. Wenn wir richtig informiert sind, stünde neben dem heutigen Hallenbad ein geeignetes Grundstück zur Verfügung.

Bedauerlich sind natürlich Zeitverlust und Kosten der bereits erfolgten Vergaben der Leistungsphasen 1-3 gem. HOAI. Jedoch könnte in dem bisherigen Kostenaufwand auch ein Vorteil gesehen werden, wenn er zu der Erkenntnis über das „Machbare" und zu einem allseitigen Konsens über ein Pulheimer Modell nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit (s. oben) führt.

In zwei Offenen Briefen hat sich die Lokale Agenda 21 an den Bürgermeister, die Verwaltung und die Fraktionen gewandt (Offener Brief 1, Offener Brief 2).

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 20:48 Uhr
 

Widerstand gegen Baugebiet in Brauweiler

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Entschiedenen Widerstand wollen Brauweiler Bürgerinnen und Bürger gegen ein geplantes Baugebiet „Brauweiler Süd" im Bereich der Klottener Straße leisten. Die Bürgerinitiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Realisierung des Baugebiets zu verhindern. Eine der beiden Sprecherinnen, Frau Ursula Esser, berichtete im Forum Stadtentwicklung.

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Bürgerinnen und Bürger demonstrieren vor und während einer Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses

Die Fläche, die für das geplante Baugebiet in Anspruch genommen werden soll, liegt komplett innerhalb eines gemäß Landschaftsplan Nr. 7 geschützten Landschaftsteils und gleichzeitig im Bereich eines Denkmalschutzgebiets, welches die Flurbereiche um den Weiler Freimersdorf bis zur Brauweiler Mühle umfasst und u. a. die Sichtbeziehung zwischen beiden sichern soll. Die Fläche liegt außerhalb des im Regionalplan für den Regierungsbezirk Köln im Bereich Brauweiler dargestellten Allgemeinen Siedlungsbereichs (ASB). Schon aus diesen Gründen verbietet sich ein neues Baugebiet an dieser Stelle. Gegen eine zukünftige Planung spricht aber auch, dass mit dieser Planung hochwertiger Ackerboden einer landwirtschaftlichen Nutzung entzogen würde. Das Forum Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 hat sich in Vergangenheit immer wieder gegen willkürlichen und unkontrollierten Flächenverbrauch in der Stadt Pulheim ausgesprochen und ist für die Einführung eines nachhaltigen Flächenmanagements eingetreten. Eine Politik, die auf eine Ausweisung immer neuer Baugebiete im Außenbereich setzt, um mit schnellen Planungsgewinnen den städtischen Haushalt zu stützen, ist nicht zukunftsfähig. Denn erstens stehen Flächen nicht unbegrenzt zur Verfügung und zweitens stehen den kurzfristigen Einnahmen aus Planungsgewinnen mittelfristig hohe Infrastrukturkosten gegenüber, die zukünftig eine geringere Zahl von BürgerInnen belasten werden. Politik und Verwaltung werden sich hier nicht wie in vielen bisherigen Fällen über die Wünsche der BürgerInnen hinwegsetzen können; die Bürgerinitiative wird von einer breiten Bevölkerung in Brauweiler getragen und verfolgt Ziele eines Werteerhalts im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Aus diesem Grund steht auch die Lokale Agenda 21 voll hinter den Zielen der Bürgerinitiative.
Neueste Meldung: Bürgermeister Keppeler hat gegenüber Vertreterinnen der Bürgerinitiative erklärt, die Planung eines Baugebiets in Brauweiler-Süd werde nicht weiter verfolgt. Wir sind hoch erfreut und gratulieren der Bürgerinitiative zu ihrem Erfolg.
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Das Gelände des geplanten Baugebiets (teilweise) und die Brauweiler Mühle

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. November 2011 um 23:22 Uhr
 
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