Ehrung für das Repair-Café der Lokalen Agenda 21

Preis Repair Cafe Foto 1a

Für die Grünen/Bündnis 90-Fraktion in der Landesversammlung Rheinland verlieh der Co-Vorsitzende Johannnes Bortlisz-Dickhoff den Regenbogenpreis, der mit 500 € dotiert ist, an das Repair-Café.

Grund für die Ehrung ist der langjährige und unermüdliche Einsatz der Reparatur-Helfenden, die an 5 – 6 Samstagen im Jahr defekte Geräte wieder in Stand setzen. Seit 2015 wurden ca. 700 Reparaturen oder Beratungen durchgeführt.

Bortlisz-Dickhoff sagte: „Die Helfenden haben sehr unterschiedliche und breit gestreute Kompetenzen. Sie haben Kenntnisse und Expertise in den Bereichen der Naturwissenschaften, der Technik und des Ingenieurwesens. Sie wissen was sie tun, und sie machen es ehrenamtlich, weil sie gerne anderen helfen. Aber auch, weil es sie reizt, mitunter im Team gemeinsam die technischen Herausforderungen zu bewältigen.“

Das Repair-Café der Lokalen Agenda 21 nimmt im Oktober dieses Jahres am World-Reapair-Day teil und wird diesen Tag auch ein wenig „feiern“.

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Lokale Agenda 21 unterstützt Fridays for Future

Mitglieder der Lokalen Agenda 21 nahmen am 25.03.2022 an der Demonstration von Fridays for Future in Pulheim, Zentrum teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und des Abtei-Gymnasiums. Rudolf Brands vom Vorstand der Agenda richtete eine Grußbotschaft an die Teilnehmer (siehe hier). Nach mehreren Begrüßungsreden formierte sich der Demonstrationszug und zog vom Markplatz über die Bachstraße, die Orrer Straße und den Nordring zum Geschwister-Scholl-Gymnasium, wo die Schlusskundgebung stattfand

.Friday for Future 25 03 2022

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Mal- und Plakataktion zum Erhalt des Parks an der Alfred-Brehm-Straße in Brauweiler

Kinder malen Webseite AgendaDie Initiatoren einer Bürgerbewegung zur Rettung des Parks an der Alfred-Brehm-Straße, Christine Hucke, Anna Langhans, Angolita Vogel-Werner und Paul Menz, haben sich erneut zu Wort gemeldet. Sie hatten Anfang des Jahres einen Bürgerantrag (siehe hier) zur nachhaltigen Sicherung des Parks und zur Suche nach einem alternativen Standort für den Feuerwehrneubau gestellt, danach zahlreiche Unterschriften gesammelt und Handzettel verteilt.

Diesmal starteten die Initiatoren eine Mal- und Plakataktion. Über hundert großformatige Kinderbilder wurden an Schulen und Kindergärten in Brauweiler und Dansweiler gemalt. Aus einigen davon entstand ein Plakat (s. oben), welches zurzeit in Schaufenstern und an Straßen hängt. Ein Aufkleber verkündet: „Wir lieben unseren Park“. Die Plakate sollen daran erinnern, dass der Erhalt der Grünfläche noch nicht gesichert ist.

Am Nikolaustag erhielten Kinder der Wolfhelmschule, des Kindergartens Krabbe und der evangelischen Kita Miteinander als Dankeschön fürs Mitmachen Weckmänner, 200 Stück hatte die Bäckerei Voosen gespendet. Der Kölner Stadtanzeiger und das Pulheimer Wochenende berichteten.

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Der Kindergarten „Kinder Kinder“ in Sinthern erhält eine Spende

Walter Webseite 01Die Lokale Agenda 21 in Pulheim setzt sich seit ihrem Bestehen für die Förderung der Nachhaltigkeit ein, insbesondere auch im Erziehungs- und Bildungsbereich. Wir beraten Schulen bei der Implementation von Konzepten zur Energieeinsparung und unterstützen solche Konzepte bzw. Aktivitäten auch finanziell. Dabei bemühen wir uns um Einbeziehung des Schulträgers. Desgleichen engagiert sich die LA21 bei umweltpädagogischen Projekten im Vorschulbereich, etwa durch Unterstützung des Kinderwalds in Stommeln. Auch mit anderen Kindertagesstätten haben wir bereits zusammengearbeitet. Durch einen Presseartikel im Kölner Stadtanzeiger wurden wir im Frühjahr auf den Kindergarten in Sinthern aufmerksam. Er nennt sich „Bewegungskindergarten“, und folglich sind die Kinder immer wieder in der freien Natur. Das volle Konzept ist nachzulesen auf dessen Webseite . Uns hat das sehr überzeugt, sodass der Vorstand beschloss, diesem Kindergarten eine Spende zukommen zu lassen.

Endlich war es so weit. Im Rahmen der sog. Waldwochen fuhren Rudolf Brands, zuständig für Schulprojekte, und ich in den Wald bei Königsdorf, um die Gruppe dort zu besuchen. Eine Praktikantin holte uns am Parkplatz ab. Wir stiegen im Wald bergan, bis wir die ersten Kinder im Gelände sahen. Oben angekommen, begrüßte uns die Gruppenleiterin und rief alle Kinder zusammen. Sehr beredt übernahm Per (6) die Sprecherrolle. Er und auch andere Kinder beschrieben uns den üblichen Tagesablauf im Wald, in dem sich alle in dieser Woche unabhängig vom Wetter und entsprechend gekleidet aufhielten. Wir sprachen über Pflanzen und Naturliebe, über die Notwendigkeit, sie zu hüten und zu bewahren. Wir erklärten den Kindern, dass sich auch die Lokale Agenda 21 als Verein für solche Ziele einsetzt. Stolz nahm Per die Grußkarte mit dem Spendenbetrag entgegen.

Bericht: Dr. Walter Jakobi, Vorsitzender der Lokalen Agenda 21 in Pulheim e. V.

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Wann nimmt der Klimaschutz in Pulheim endlich Fahrt auf?

Bericht des Vorsitzenden der Lokalen Agenda 21 über die  Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am 01.07.2021

In der gemeinsamen Sitzung des Umwelt- und des Planungsausschusses am 01.07.2021 gab es unter TOP 3 eine Berichterstattung zum Pulheimer Appell zum Klimawandel. Alle Fraktionen brachten zum Ausdruck, wie wichtig der Klimaschutz auch für Pulheim sei. Zum Schluss äußerte sich Dr. Walter Jakobi als Vorsitzender der Lokalen Agenda 21 in Pulheim e.V. Er sagte sinngemäß:

Das sei wirklich ein schöner Appell, aber niemand berichtete bislang, was in diesem Zusammenhang vorgestern im Rat geschehen ist. Drei Fakten stellte ich heraus.

  • Der eea – ein erprobtes Management-Tool und Steuerungsinstrument für den kommunalen Klimaschutz – wurde abgelehnt (siehe hier).
  • Der Klimabeirat wurde nicht ertüchtigt.
  • Positiv ist allein anzumerken, dass die bisher nicht erledigten Maßnahmen aus dem IKKP 2017 (Integriertes Klimaschutzkonzept Pulheim 2017) – also viele – nicht unter den Tisch fallen werden.

Zu Punkt 1 erläuterte ich: „Die (neuerdings) ablehnende Haltung von WfP (Fraktion „Wir für Pulheim“) finde ich empörend. Im März war man noch für eea. Sachliche Gründe für eine Meinungsänderung gibt es nicht“. Da rumorte es seitens WfP und CDU, das stimme doch nicht. Das eea komme nach dem Auslaufen des Anschlussvorhabens nach 2024. Ich antwortete, ich hätte davon wohl gehört, aber „dann verlieren wir weitere drei Jahre“.

Zu Punkt 2 führte ich aus, dass der Klimabeirat, der in der Zeit 2017 – 2021 wirkungslos gewesen sei, lediglich mit einer Geschäftsordnung die erforderliche Legitimation erhalten sollte, nichts Übles also, ein normaler Geschäftsvorgang. Auch das sei von der Mehrheit im Rat nicht genehmigt worden. Das sei insofern ein bedenklicher Vorgang im politischen Prozess, denn nun sei ungewiss, wie der Klimabeirat als Beratungsgremium für den Umweltausschuss künftig agiere.

Zu Punkt 3 konnte ich darauf zurückgreifen, dass mehrere Fraktionen und auch die Lokale Agenda 21 die Verwaltung gebeten hatten, die Beschlussvorlage zu überarbeiten. Das sei auf den letzten Drücker noch geschehen. Die LA21 habe das sehr begrüßt, und ich hätte dem Bürgermeister in einer Mail für die “schnelle und elegante Lösung“ gedankt. Hoffentlich sei dieser Dank, wie das beim BM üblich sei, auch bei den Mitarbeitern gelandet.

„Die Lokale Agenda 21 wird die Aktivitäten der Verwaltung sorgfältig begleiten“, schloss ich.

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